Eine Überdosis Liebe
, Rowohlt 1985
Einsam, Zweisam, Dreisam, Rowohlt 1987
Das Herz ist eine miese Gegend, Rowohlt 1991
Spatz in der Hand, Eichborn 1992
Der Himmel fängt über dem Boden an, Eichborn 1994
Der langsame Tanz, Eichborn 1998
Andrea und Marie, Blanvalet 2001
Das Aquarium, Eichborn 2002
Die gefährliche Frau Piper 2004
Singvogel Piper 2005
Eine kurze Geschichte vom Glück Piper 2007
Aprilwetter Piper 2009
Fallers große Liebe Piper 2010
Heimweh nach dem_Ort, an_dem ich_bin Piper 2011
Vier Arten, die Liebe zu vergessen Piper 2012
Die kurzen und die langen Jahre Piper 2014
Weißer Zug nach Süden Piper 2015
Seltene Affären Piper 2016

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Eine Überdosis Liebe

153 Seiten, Rowohlt Taschenbuch 1985
ISBN 3 4991 5656 3
Umschlaggestaltung: Britta Lembke

Die Seifenblase hat viele Bedeutungen: Sie sagt dem Kenner, der sie von einem Fettauge unterscheiden kann, daß er diese Suppe besser nicht probiert, weil das nämlich eine Waschbrühe ist; sie dient dem Philosophen als Beweis, daß “Fast Nix mit einem winzigen bißchen Wasser außenrum” schon die eigene Umgebung reflektieren kann; sie ist dem Kind ein Ballon, ein Prinz oder eine Raumpatrouille und dem Kunststudenten eine Möglichkeit, im Kurs “Körper und Licht - Perspektivische Spiegelungen” ein paar Lorbeeren einzuheimsen; der Art-Director kann sie aus Rita Hayworths Mund blubbern lassen, und der Theaterregisseur kann sie immer als Symbol einsetzen. Egal für was. Hauptsache Symbol. Die Dichter sind am schlechtesten dran. Sie haben die Seifenblase zwar immer griffbereit im Metaphernarsenal, aber immer nur zum Platzen. Blop.
In einer schwäbischen Universitätsstadt, die wie Rom auf sieben Hügeln schläft, saß am Fuße eines dieser Hügel ein junger Mann...

Der liebe Satz:

Wen drastische Begriffe nicht stören, der wird mit der “Überdosis Liebe” ein heißes Bad kalt werden lassen.
(Meier – Heidelberg)

Der böse Satz:

Genau hinsehen will diese Sprache nicht, sie macht dicht und schottet ab.
(Schwäbisches Tagblatt)

 

Piper Taschenbuch 2008
ISBN-10: 349225005X
ISBN-13: 978-3492250054

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Einsam, Zweisam, Dreisam

250 Seiten, Rowohlt Taschenbuch 1987
ISBN 3 4991 5958 9
Umschlaggestaltung: Dieter Wiesmüller

Zum Beispiel:
Ein amerikanischer Filmregisseur in den vierziger Jahren stellt sich den Himmel als einen Platz vor, an dem lrving Berlin, Cole Porter und George Gershwin Poker spielen. Wenn einer von ihnen vier Asse hat, dann sind das As-dur, As-moll, As-major-seven und as Marilyn got her Skirt blown up by the goddam Luftschacht.
Für einen französischen Regisseur wäre Catherine Deneuve die beste Wahl für die Rolle von Gott. Yves Montand könnte die Mutter Maria spielen, lsabelle Huppert und Nathalie Baye als Heiliger Geist würden abwechselnd den großen Citroen durch die Wolken steuern.
In Italien so etwa dasselbe, nur haben die Frauen riesengroße Brüste und steht mehr Essen auf dem Tisch.
In England kommt man gar nicht auf so eine Idee, denn erstens würde die Schauspielergewerkschaft verlangen, daß zwei Drittel Engländer auf ein Drittel Engel kommen, und zweitens würde Hitchcock auf seiner obligatorischen Nebenrolle bestehen ...

Der liebe Satz:

...so geistreich und frech, daß man das Buch gleich dreimal hintereinander lesen möchte.
(B. Busch - Brigitte)

Der böse Satz:

Beziehungen müssen nicht so sein, sie können so sein. Geschichten darüber sollten nicht so sein.
(Stefan Kast – Jugendschriftenzentrale)

 


Piper Taschenbuch 2007
ISBN 978-3-492-24658-3

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Das Herz ist eine miese Gegend

260 Seiten, Rowohlt Taschenbuch 1991
ISBN 3 4991 2766 0
Umschlaggestaltung: Britta Lembke

Kennedy starb vor Winnetou. In einem Blaupunkt-Radio der eine und im Scala beim Bahnhof der andere. Ein Buch lag auf einer Kommode, es hieß “Der gelbe Stern”. Ein Kind betrachtete die Bilder darin und bekam davon ein Siegel auf die Seele. Ein Bauplatz kostete achtzigtausend Mark und ein Fertighaus mit Fundament hundertzwanzigtausend. Eine Oma hatte soviel Geld gespart. Eine Sache, die einem gefiel, nannte man «prima».

Im Hochsommer neunzehnhundertsechsundsechzig stellte Giovanni fest, daß die Dinge zwei Seiten haben. Mindestens. Es war ein Tag im August, er ließ gerade einen Haufen trockener Erde von der Schippe rutschen, wischte sich den Schweiß von der Stirn und eine Dreckspur drauf, warf die Schippe aus dem Graben, in dem er arbeitete, und nahm einen Schluck Mineralwasser aus der Flasche. Lauwarm.
Das Mineralwasser hieß damals noch saurer Sprudel.
Giovanni war genau dreizehn Jahre, drei Monate und sechzehn Tage alt, die Sonne stand senkrecht am Himmel, sein Vater war eben im nahen Gebüsch verschwunden...

Der liebe Satz:

...fast zu schön um wahr zu sein.
(Gabriele Schoder – Badische Zeitung)

Der böse Satz:

Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht mal zu Ende gelesen, wenn ich mich nicht auf einer Bahnfahrt ohne Tageslicht und Lektürealternativen befunden hätte.
(quichotte – Leserrezension bei Amazon.de)

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Spatz in der Hand

224 Seiten, Eichborn 1992
ISBN 3-8218-0276-6
Umschlaggestaltung Uli Gleis

Nur wenig wird im folgenden die Rede sein von Männern, deren hormoneller Autopilot sich schon beim Anblick einer am Horizont wehenden blonden Löwenmähne zuschaltet und direkt in den Steigflug geht, wenn das Alter der Löwin noch weit von Mitte Zwanzig entfernt ist, um allerdings unverzüglich den Absturz einzuleiten, wenn eine Brustweite unter neunzig oder Brille ins Spiel kommt. Der hormonelle Autopilot steuert die allermeisten.
Und für die allermeisten gilt auch die Regel, daß Herz und Verstand, wenn sie schon im selben Menschen vorkommen, in einiger Entfernung voneinander untergebracht sein müssen, jenseits von Sicht- oder Rufweite, da sonst der Sinn des Lebens in Gefahr gerät. Mit "Herz" ist hier der hormonelle Autopilot gemeint und mit "Sinn des Lebens" das Vergnügen ohne Reue, von dem die Männer in ihrem jahrhundertealten Jägerlatein noch heute schwadronieren und träumen. Natürlich nur die allermeisten...

Der liebe Satz:

Kann man leider nicht mehr weglegen.
(Christine Hasper – NDR 2 Taschenbuchtipp)

Der böse Satz:

Ein Gottschalk der Literatur.
(Joseph Berlinger – Mittelbayerische Zeitung)

 


Piper Taschenbuch 2006
ISBN-13: 978-3-492-24068-0
ISBN-10: 3-492-24068-2

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Der Himmel fängt über dem Boden an

253 Seiten, Eichborn 1994, ISBN 3-8218-0273-1
Umschlaggestaltung: Uli Gleis

Es ist Sommer. Der letzte meiner Kindheit. Wobei ich vielleicht gleich dazusagen sollte: meine Kindheit war rekordverdächtig lang. An meinen achtundzwanzigsten Geburtstag kann ich mich zum Beispiel nur noch sehr vage erinnern - er mag so etwa fünf, sechs, sieben lahre her sein. Jetzt, in diesem Sommer, bin ich jedenfalls kein Schlagzeuger mehr. Und auch kein Artikelschreiber, der anfangs Schlagzeuge, dann Schlagzeugcomputer und dann nur noch deren Software für ein Musikermagazin testete, um schließlich von einem jungen Streber mit Bürstenschnitt in die Anzeigenabteilung abgedrängt zu werden. Ich schreibe auch keine Science-fiction- Geschichten mehr für einen Heftchenverlag, und mein Taxischein vergilbt irgendwo und verwandelt sich in Staub, aber das nehme ich nur an - ich hatte keinen Grund mehr, nach ihm zu suchen, denn er gilt schon seit Jahren für die falsche Stadt.
Und seit einer Woche bin ich auch kein Fahrer mehr, der Kurierpost, Reinzeichnungen von Grafikem, Dokumente, Unterlagen, Rohschnitte von Filmen oder Masterbänder mit Musik von einem Ort zum ändern bringt. Ich bin gerade mal wieder gar nichts mehr...

Der liebe Satz:

In den achtziger und neunziger Jahren mit der Verve der Keun erzählen zu können, erscheint mir ein hohes Lob.
(Andreas Kühne – Süddeutsche Zeitung)

Der böse Satz:

Ein bißchen Klatsch, viel Erotik, ein wenig Lebensweisheit: na, ja.
(Klara Blum – Die Woche)

 

Piper Taschenbuch 2005
ISBN 3-492-24069-0

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Der langsame Tanz

195 Seiten, Eichborn 1998
ISBN 3 8218 0562 5
Umschlaggestaltung: Uli Gleis

Befreit? Aber wovon denn? Von der Zeit etwa? Blödsinn. Zeit ist abstrakt. Man wird sie nicht los, indem man eine Uhr wegwirft. Und doch, er fühlt sich so, als ginge er auf Einlegesohlen aus Luft. Vier Millimeter höher. Und wenn er sich nur selbst damit beeindruckt hat: Eine Dreihundertmarkuhr einfach so fallenzulassen war eine erlösende Tat. Den Trick merk ich mir, denkt er, im Trauerfall die Uhr in den Gully, und schon ist im Paß der Eintrag "Körpergröße" falsch. Trauerfall? Aber ohne mich. Ich werfe nur Ballast ab. Die Uhr war ein Geschenk von Marianne. Wozu sich jetzt noch mit Gewichten belasten, die sie mir angeschnallt hat? Brauchst du mich nicht, dann brauch ich deine Uhr nicht. So einfach ist das. Und so wohltuend. Nur eine Geste. Ein Symbol. Nur Imponiergehabe ohne Publikum, und doch so befreiend wie ein Zug an der Krawatte.

Er hat die Uhr vom Handgelenk gestreift und sie, zwischen Daumen und Zeigefinger baumelnd, über dem nächsten Kanaldeckel der Schwerkraft überlassen. Ab in die Kloake mit Mondphase, Datum und Sekundenzeiger...

Der liebe Satz:

Thommie Bayer ist mit diesem sechsten Roman, seinem vielleicht besten, selbst ein Kunststück gelungen.
(Martin Ebel – Deutschlandfunk)

Der böse Satz:

...das Spiel mit der Künstlichkeit trübt das Lesevergnügen an einer nur halb gelungenen Modelltragödie, die gleichwohl Bayers Ruf als intelligenter Unterhalter bestätigt.
(Richard Kämmerlings – Neue Züricher Zeitung)

 


Piper Taschenbuch 2004
ISBN 3-492-24070-4

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Andrea und Marie

156 Seiten, Blanvalet Taschenbuch 2001
ISBN 3-442-35479-X
Umschlagmotiv: Uli Gleis

Wie lang war das schon her? Zwei Monate? Ein Vierteljahr? Ihr letzter lauter Streit ging um die Zeitung: wie schon so oft, sah sie den ihr gnädig überlassenen Teil der Süddeutschen zerfleddert neben ihrem Teller liegen, als wäre dies der Platz für den Müll, und Marie explodierte: “Soll ich das jetzt anzünden, oder was?”
Ralfs Gesicht lugte, ärgerlich erstaunt hinter dem Feuilleton hervor.
“ Guten Morgen”, sagte sie leiser, aber noch immer zornig hinterher, was die Falten zwischen Ralfs Brauen zwar nicht zum Verschwinden brachte, aber dafür diesen wachsamen Ausdruck in seine Augen, den sie immer annahmen, wenn er sich zur Verteidigung aufraffte.
“ Kriegst du deine Tage jetzt schon alle zwei Wochen?” raunzte er und duckte sich, als rechne er mit einem Wurfgeschoss...

Der liebe Satz:

...fehlt...

Der böse Satz:

...auch...

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Das Aquarium

335 Seiten, Eichborn 2002
ISBN 3-8218-0895-0
Umschlaggestaltung: Christina Hucke
Umschlagmotiv: Uli Gleis

Ich war nach dem Unfall ein anderer Mensch. Meine Freundschaften gingen an Textmangel ein. Ich hatte das Plaudern verlernt und antwortete entweder gar nichts oder das Falsche, sagte irgendwas viel zu Großes auf eine kleine Bemerkung, und alle verstummten. Um nach peinlichen Sekunden wieder von vorn anzufangen mit dem Klangteppich aus Worten und Sätzen, der für nichts weiter sorgen sollte als Wärme und den ich auf einmal weder verstand noch ertrug. Wie die sinnlose Musik in Kaufhäusern, Saunen und Toiletten.
Ich war dem Tod von der Schippe gesprungen, und das Leben erschien mir nicht etwa kostbarer, sondern beliebiger. Hätte ich eine Lücke hinterlassen, dann wäre die eben geschlossen worden. Ein paar Tränen von ein paar Trauernden, ein paar Dinge, die den Besitzer wechseln, Kleider, die im Container landen, CDs und Platten in einem Secondhandladen, Bücher beim Antiquar und Briefe, die man auf keinen Fall wegschmeißen wird und dann natürlich doch nach einer Anstandsfrist, und zwar ohne den Karton noch mal zu öffnen. Und bald sind die Erwähnungen meines Namens von kleinen prüfenden Seitenblicken flankiert, ob der andere auch noch so traurig guckt, und die Zeit heilt alle Wunden, so was gibt sich irgendwann, und dann ist gut. Von mir bleibt nichts, und die Welt ist davon nicht ärmer geworden.
Ich fühlte mich einsam und fühlte mich wohl. Wenn ich Gesellschaft suchte, dann nur noch die von Fremden. Als Zaungast. Im Kino, auf Konzerten, in Cafés und Restaurants. Die Zeit wurde mir nicht lang dabei, denn ich wartete nicht mehr. Ich wurde höchstens müde. So also sah die Freiheit aus. Zumindest eine Spielart: meine...

Der liebe Satz:

Ein furioser Roman: abgründig, hoch spannend, brillant.
(Focus)

Der böse Satz:

Eine einzige Peinlichkeit.
(C. Cebulla, Eichstätt)

 


Droemer Taschenbuch 2003
ISBN 3-426-62365-X


Droemer Taschenbuch 2005
ISBN-10: 3426632551
ISBN-13: 978-3426632550


Piper Taschenbuch 2011
ISBN-10: 3492272622
ISBN-13: 978-3492272629

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Die gefährliche Frau

231 Seiten, Piper 2004
ISBN 3-492-04570-7
Umschlaggestaltung: RME München

In Wirklichkeit tut Liebe weh. Das wissen alle, aber alle träumen weiter. Von dem Mann, dessen Leidenschaft nie versiegt, ebensowenig wie sein Verständnis und seine Zärtlichkeit, der nach zwanzig Jahren Ehe noch immer behauptet, er wolle jetzt, in diesem Moment, gern wissen, was durch ihren Kopf geht. Nach zwanzig Jahren Ehe weiß er noch immer nicht, daß es sich um Schuhe dreht, die zwar wehtun, aber größer machen, oder darum, ob die beiläufige Bemerkung einer Bekannten vielleicht eine versteckte Gemeinheit enthielt. Er sieht gut aus, genießt hohes Ansehen und hat nur Augen für sie.
Ich träume nicht mehr.
Es war Ende August. Die Strahlen der Nachmittagssonne drangen nur vereinzelt, gefiltert vom Laub der Linden zu mir durch, ich genoß die schläfrige Spätsommerstimmung - meine Nachbarn waren noch in den Ferien, ihre Kinder gingen sonstwem auf die Nerven - das Verkehrsgebrumm wurde gedämpft von den Gärten ringsum, und die Katzen dösten, jede in ihrem eigenen Sonnenfleck. Nur Valentino lag wie immer auf dem Schreibtisch, eine Pfote lässig auf mein Mauspad gelegt, als wolle er noch im Schlaf sagen: das gehört mir, so wie du mir gehörst und jeder Platz, auf dem du sitzst oder liegst oder stehst. Er träumte vielleicht, vergaß das Schnurren, atmete flach und hatte den zufriedenen Ausdruck auf seinem Gesicht, um den ich ihn, seit er bei mir ist, beneide...

Der liebe Satz:

Ein erzählerisches Kabinettstückchen, das selbst abgebrühte Geister nicht kalt lässt.
(Züricher Tagesanzeiger)

Der böse Satz:

...die Geschichte ist langweilig und der Schreibstil etwas für Nichtleser.
(Ingridgretel bei amazon)

   


Piper Taschenbuch 2006
ISBN 978-3-492-24614-9


Neuausgabe 2010

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Singvogel

203 Seiten, Piper 2005
ISBN-13: 978-3-492-04748-7
ISBN-10: 3-492-04748-3
Umschlaggestaltung: Roland Eschlbeck

Wie schnell sich doch die Dinge ändern. Vor weniger als drei Wochen war ich noch ein zufriedener Pessimist in einem aufgeräumten Leben, der glaubte, sich zu kennen, und nicht wußte, daß man auch verlieren kann, was man nie besaß.
Es war der neunte Januar, und ich war fünfzig Jahre und zwei Tage alt und so wenig begierig, den Tag zu pflücken, daß ich mich wieder und wieder im Bett umdrehte und bis zum Anschlag weiterschlief. Erst als es mir auch mit Kraft nicht mehr gelang, die Lider geschlossen zu halten, klappte ich die Decke weg und schlurfte ins Bad, um den Morgenmantel zu holen, und dann in die Küche, um mit erwachenden Lebensgeistern an der nagelneuen chromblitzenden Gaggia - Espressomaschine, meinem Geburtstagsgeschenk, zu hantieren.
Sie war schon eingeschaltet und damit aufgewärmt, eine Tasse stand davor, und daneben lag eine Notiz: Mülltüten, Glühbirne, OB, Buttermilch, die tägliche Einkaufsliste. Ich ging in den Flur zur Garderobe und steckte den Zettel gleich ins Jackett, sonst würde ich ihn vergessen, wie ich mittlerweile nahezu alles vergaß, wenn es nicht aufgeschrieben an der richtigen Stelle klebte, steckte oder lag....

Der liebe Satz:

...spannend, amüsant und mit Schwung. Einfach nur Klasse.
(Christine Westermann, WDR)

Der böse Satz:

...wer gerne ZDF-Fernsehfilme sieht, wird mit dem Buch zufrieden sein.
(Bela Bugge bei amazon)

   


Piper Taschenbuch 2006
ISBN-13: 978-3-492-24793-1
ISBN-10: 3-492-25793-8
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Eine kurze Geschichte vom Glück

224 Seiten, Piper 2007
ISBN-13: 978-3-492-04920-7
ISBN-10: 3-492-04920-6
Umschlaggestaltung: Roland Eschlbeck
und Kornelia Bunkofer

Der Anruf kam kurz nach elf.Ich hatte bis dahin schon sieben Zigaretten geraucht, trank eben den vierten Espresso und dachte darüber nach, ob ich ein Aspirin schlucken sollte. Falls mein Kopfweh von dem billigen Wein herrührte, den ich am Abend zuvor getrunken hatte, dann würde es auch so weggehen – aber wenn es am Wetter lag, der bleigrauen Wolkenwand, die sich von Westen, von Frankreich her langsam näher schob, aber partout nicht ankommen wollte, dann nähme es zu und überschritte bald den Punkt, an dem keine Tablette mehr hilft. In diesem Fall musste ich rechtzeitig gegensteuern. Schmerzmittel sind Drogen, ich gehe sparsam damit um, weil ich nicht in Abhängigkeit geraten will. Nicht auch noch davon. Alkohol, Zigaretten und Kaffee, das ist genug. Laster braucht der Mensch, die unterscheiden ihn vom Roboter, aber man muss auch seine Grenzen kennen...

Der liebe Satz:

...Bayer beweist, welche Suchtgefahr in ihm steckt...
(Andreas Debski, Leipziger Volkszeitung)

Der böse Satz:

...Darf man so etwas Kitsch nennen? Wohl schon.
(Uwe Wittstock, Berliner Morgenpost)

   


Der Club 2007
Hardcover Ausgabe
Bestellnummer: 093698


Piper Taschenbuch 2009
ISBN 978-3-492-25299-7


Der Club 2011
Hardcover Ausgabe
Bestellnummer: 121622013

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Aprilwetter

256 Seiten, Piper 2009
ISBN-10: 3492051634
ISBN-13: 978-3492051637
Umschlaggestaltung: Roland Eschlbeck

Hier ist alles, was er braucht. Hier weiß Benno wer er ist. Von neun Uhr morgens bis abends um sechs steht er hinter der Theke und macht Espresso, Cappuccino und Milchkaffee. Mehr als Gruß und Lächeln wird hier nicht von ihm erwartet; für den Text der Unterhaltung sorgen alle lieber selbst. Sie sind mit sich beschäftigt, ihren Plänen, ihren Wunden, ihrer Einsamkeit. Der sich die meisten just entronnen glauben, hierher in den Rauch und Kaffeeduft, das Stimmengewirr und Klappern von Geschirr, zu den anderen, zu ihm, ins La Storia. Sie fühlen sich unter Gleichen, aber auch wenn die Gemeinsamkeiten überwiegen – alle schlafen, essen, sehnen sich und werden sterben –, ist doch das, was sie trennt, von Gewicht: ihr Bild von der Welt. Bei Günther Jauch würde sich jeder woanders geschlagen geben. Der eine hat noch nie von Montessori gehört, die andere nicht von Eichmann, der dritte hält eine Synapse für etwas aus der Bibel, und die vierte Willy Brandt für einen Schauspieler. Natürlich kennen sie alle Einstein, Hitler und Lady Di, vielleicht auch Gandhi, Bob Dylan und Mao, aber das hilft ihrer Orientierung in der Welt und Geschichte etwa soviel, als glaube man Deutschland zu kennen, wenn man in Hamburg war.

Der liebe Satz:

...auf sympatische Weise aus der Zeit gefallen...
(Hendrik Werner, Die Welt)

Der böse Satz:

...mit Hang zur Trivialität...
(Anke Breitmaier, Esslinger Zeitung)

 


Piper Taschenbuch 2010
ISBN 978-3-492-259057

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Fallers große Liebe

196 Seiten, Piper 2010
ISBN-10: 3492053564
ISBN-13: 978-3492053563
Umschlaggestaltung: Roland Eschlbeck und Kornelia Rumberg

Als ich am Morgen den Laden aufschloss, fühlte ich mich wie nach einer langen Reise, aber es war nur eine kurze Nacht, die hinter mir lag. Mich empfing der liebenswürdige Mief gebrauchter Bücher, die stolz, geknickt oder gleichgültig auf ein zweites Leben warteten. Die wollten was von mir. Ich sollte für sie da sein. Mir war ein bisschen übel und schwindlig, aber das würde sich geben. Ich musste dazu nur die Brille absetzen, das unterwegs gekaufte Sandwich essen und ein bisschen Luft hereinlassen. Es gibt Tage, da sollte man nicht vor die Tür gehen, nicht mit der S-Bahn fahren, sich nicht vom eigenen Spiegelbild in Schaufenstern erwischen lassen und vor allem nicht mit einer neuen Brille experimentieren: Nieselregen verwandelt das Sommerjackett in einen Lappen, mürrische Lehrlinge mit blondierten Haarspitzen drängen einem unschöne Musik auf, die blechern aus ihren Handys gellt, sondern grelle Gerüche ab und glotzen wie Fische durchs Glas des Aquariums unverständig in die ihnen offenbar rätselhafte Welt; im Fenster der Dessous-Boutique sah ich aus wie ein nur zufällig noch nicht ergrauter Sechzigjähriger, und das auch noch verzerrt, weil mein Gehirn noch nicht mit den stärkeren Brillengläsern zurechtkam, an die ich mich erst noch gewöhnen musste.

Der liebe Satz:

...Sätze, die auch ohne Textmarker leuchten...
(Torsten Woywod auf seiner Homepage)

Der böse Satz:

...dem deutlich gemachten Anspruch nach Höherem nicht gerecht...
(Max Ballerstaller bei Amazon)

Fallers große Liebe - ein kleines Stück Lesung

 


Piper Taschenbuch 2012
ISBN -10: 3492272142
ISBN - 13: 978-3492272148

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Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin

160 Seiten, Piper 2010
ISBN-10: 3492053572
ISBN-13: 978-3492053570
Umschlaggestaltung: Kornelia Rumberg

"Sakrament, bist du schön.“ Die weiße Katze mit den grauen und schwarzen Flecken saß auf einem Holzstoß am Wegrand. Ich ging unwillkürlich langsamer, um sie nicht zu erschrecken, näherte mich bis auf etwa zwei Meter und blieb dann stehen. Wäre sie am Boden gesessen, hätte ich mich in die Hocke begeben. Das tue ich immer, denn der Charme von Katzen weht mich seit jeher an wie eine Botschaft oder Ahnung, etwas das ich zwar empfange, aber nicht verstehe und deshalb umso aufmerksamer beachte – vielleicht ist es nur das: wenn ich eine Katze sehe, dann weiß ich, dass ich lebe.
„Das ist kein Grund zu fluchen“, sagte sie.
„Wie bitte?
„Hast du schon verstanden.“
„Sprichst du?“
„Klar.
„Menschensprache?“
„Nicht direkt. Es kommt in deinem Kopf als Menschensprache raus, ich spreche nicht wirklich, es passiert innen, ich muss nicht mal den Mund aufmachen dafür. Oder siehst du mich miauen?“
Sie gähnte, streckte sich, zuerst nach vorne, dann nach hinten, dann nahm sie wieder ihre sitzende Haltung von eben ein und schaute vor sich hin, als warte sie auf das Erscheinen einer Maus direkt zwischen ihren Pfoten. Für mich sah das ein bisschen gelangweilt aus, aber ich konnte mich täuschen, mir war schon klar, dass unsere Körpersprache sich von der katzischen unterscheidet

Der liebe Satz:

...ein Kennzeichen guter Literatur. Sie ist wahrhaftig. Sie stimmt, sie ist nicht überhöht, sie verkrampft sich in keiner ideologischen Weltsicht, sie trifft immer die richtigen Töne. Ein Meisterwerk.
(Maria Ossowski, Kulturjournalistin)

Der böse Satz:

...In jeder Hinsicht klein...
(Andrea Diener- FAZ)

 


Piper Taschenbuch 2012
ISBN -10: 349230155X
ISBN - 13: 978-3492301558

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Vier Arten, die Liebe zu vergessen

288 Seiten, Piper 2012
ISBN-10: 3492054803
ISBN-13: 978-3492054805
Umschlaggestaltung: Kornelia Rumberg

Die kleine Maschine flog durch ein Gewitter, wurde hin und her geschlagen von Böen, sackte in Luftlöcher und schien nur mit Mühe voranzukommen durch das immer wieder von Blitzen erleuchtete Dunkelgrau. Michael war froh, nichts weiter im Magen zu haben als einen Espresso und ein Stückchen Pansecco, das würde im Ernstfall (noch zwei Luftlöcher mehr) in den Pappbecher passen, den man im Gepäcknetz am Sitz vor ihm beim Putzen übersehen hatte.
Der Platz neben ihm war leer, und die Stewardess saß zum Landeanflug angeschnallt hinten, also konnte niemand Michaels weißes Gesicht und seine um die Sitzlehnen gekrampften Hände sehen. Nicht dass ihm das besonders peinlich gewesen wäre, aber den besorgten Blick einer Stewardess wollte er jetzt nicht auf sich ziehen. Auch wenn die Uniformen heute nicht mehr so flott und streng und dunkelblau wie in den Siebzigerjahren waren und die Frisuren nicht mehr im damaligen Einheitslook nach hinten gebunden und von Spangen oder Knoten gezähmt, der Anblick einer Stewardess beschwor ihm noch immer zuverlässig den Anblick seiner Mutter herauf. Und dieser Anblick tat noch immer weh.
Nicht mehr wie damals natürlich, nicht mehr wie ein Medizinball, sondern eher wie eine hart geworfene Murmel auf dem Sonnengeflecht, aber dennoch, es blieb ein Reflex, den er in sechsunddreißig Jahren nicht losgeworden war: Er sah das im Haar festgesteckte blaue Käppi, die grauen Augen und roch den Vanilleduft seiner Mutter, als sie sich über ihn beugte, mit der Hand über seine fiebrige Stirn strich und sagte: „Papa passt auf dich auf, ich bin übermorgen wieder da. Werd schnell gesund mein kleiner Schwan.“ Und dann hupte unten auf der Straße der Wagen, der sie abholte und zum Flughafen brachte, wo sie den Jumbo Jet mit der Flugnummer 540 bestieg, der acht Stunden später in Nairobi zwischenlanden und kurz nach dem Start wieder auf den Boden aufschlagen und explodieren würde.

Der liebe Satz:

...nebenbei macht er seinen angeblichen Abgesang an die Liebe zu einer Ode an dieselbe.
(Neue Presse)

Der böse Satz:

...vollkommene Geheimnislosigkeit, was die Sprache angeht...
(Maike Albath - DLF)

Vier Arten, die Liebe zu vergessen in Friedrichshafen

 

Piper Taschenbuch 2013
ISBN -10: 3492302531
ISBN - 13: 978-3492302531

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Die kurzen und die langen Jahre

203 Seiten, Piper 2014
ISBN-10: 3492054812
ISBN-13: 978-3492054812
Umschlaggestaltung: Kornelia Rumberg

Es gibt Anblicke, von denen ich nicht weiß, ob sie mir gut- oder wehtun, ob ich hinsehen darf oder den Blick abwenden soll, und irgendwann habe ich den Blick abgewandt und bin beschäftigt damit, mir selbst zu erklären, dass das eben Gesehene kein Zeichen war, keine Botschaft an mich, sondern einfach das Leben, an dem jeder zumindest mal vorbei kommt, falls er, wie ich, nicht mehr daran beteiligt ist.
Der Bahnsteig in Singen füllt sich mit denen, die aus meinem Zug aussteigen, unter ihnen ein vielleicht vierzigjähriger Mann mit kleinem Gepäck, offenem Gesicht, Lederjacke und blonden Locken.
Ich sehe, wie er seine Tasche fallen lässt, die Arme ausbreitet, strahlt, und ein kleines Mädchen, vielleicht sechs, vielleicht sieben, in diese Arme springt, die Beine um seine Taille klammert, die Arme um seinen Hals und wie ein Kätzchen Kinn und Wange an seiner Schulter reibt.
Als der Zug seine Fahrt nach Stuttgart fortsetzt, sind die beiden längst verschwunden, aber ich behalte ihr Bild noch bei mir bis Schwäbisch Gmünd, wo ich, am Ende meiner Reise aus dem Taxi steige, auf das große Gebäude eines ehemaligen Klosters zugehe, immer langsamer, je näher ich dessen Tür komme, und ich wünschte, ich müsste da nicht hinein, aber das Wünschen hilft schon lange nicht mehr, die Zeiten sind vorbei.
Und dann fällt mir ein, dass ich nicht muss. Ich will.

Der liebe Satz:

Ein neuer Thommie Bayer ist immer ein Versprechen: auf Wahrhaftigkeit und Melancholie, auf Lebensweisheit und eine gute, spannende Geschichte. Und auf eine, die so noch keiner erzählt hat.
(rbb Inforadio)

Der böse Satz:

Bayers Publikum, aus welchen Altersklassen es sich auch immer rekrutiert, scheint das zu mögen.
(Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung)

   

Piper Taschenbuch 2015
ISBN-10: 3492305601
ISBN-13: 978-3492305600

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Weißer Zug nach Süden

144 Seiten, Piper 2015
ISBN-10: 3492056105
ISBN-13: 978-3492056106
Umschlaggestaltung: Kornelia Rumberg

Chiara steht am Fenster. In der Ebene fährt ein weißer Zug nach Süden, weiter hinten ragen die Berge bläulich aus dem Dunst, und der Westwind trägt ein flaches Dröhnen von der Autobahn herüber.
Jeden Dienstag steht sie hier, schon den ganzen Juni hindurch, und erlaubt ihrem Blick das Fliegen. Über Dörfer, Städte, Felder, Strommasten, Silos und Kirchtürme, sie atmet die Weite ein und bedauert nur, dass es mit dieser Aussicht und diesen Dienstagen in zwei Wochen vorbei sein wird, wenn Leonie aus New York heimkehrt und sich ihrer Kundschaft wieder selbst annehmen kann.
Zehn Wohnungen putzt sie, wäscht und bügelt, und für zwei alte Leute kauft sie ein, so kommt sie im Schnitt auf sechs Stunden am Tag und fünf Tage in der Woche, was kein Vermögen einbringt, aber ausreicht, um sich frei zu fühlen in dem provisorischen Leben, das für Leonie als Einziges infrage kommt. Sie behauptet, sofort Fieber zu bekommen, wenn alles nicht am nächsten Tag ganz anders werden kann.
Chiara ist eingesprungen, solange Leonie weg ist, das Angebot, oder besser die Bitte, kam im richtigen Moment: Chiara musste weg von dort, wo sie lebte, und hier wird niemand nach ihr suchen.
Der weiße Zug ist jetzt verschwunden, das flache Dröhnen ebenso, denn Chiara hat das bodentiefe Fenster geschlossen, ihren Blick von der Landschaft ab- und den Dingen auf dem Schreibtisch zugewandt, die sie jetzt der Reihe nach zur Seite aufs Regal umsiedelt, bis die Tischplatte leer ist und mit einem feuchten Tuch gewischt werden kann.

Der liebe Satz:

Der neue Roman ist stimmig und raffiniert, und er ist perfekt getimt.
(Silvio Blatter  - Basellandschaftliche Zeitung )

Der böse Satz:

... langweilig, einfallslos und vorhersehbar ...
(Rufinerve bei amazon)

 

Piper Taschenbuch 2016
ISBN-10: 349230849X
ISBN-13: 978-3492308496

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Seltene Affären

192 Seiten, Piper 2016
ISBN-10: 3492056113
ISBN-13: 978-3492056113
Umschlaggestaltung: Kornelia Rumberg

In der Kurve, die ich immer mit Schwung nehme, war auf einmal dieser Roller vor mir, und ich musste bremsen, um die junge Frau darauf nicht ins Gebüsch zu schleudern. Sie trug Jeans und ein dunkelblaues Sweatshirt, keinen Helm, den hatte sie auf das Trittbrett gelegt. Die Straße ist eng an dieser Stelle, ich würde erst oben in der nächsten Biegung an ihr vorbeikommen, also schlich ich im ersten Gang hinter ihr her und sah mir als Entschädigung für die erzwungene Trödelei ihren Hintern an.

Ein Hintern auf einem Roller ist nicht direkt abendfüllend, aber die Büsche links und rechts des Hohlwegs kannte ich, der Roller war uninteressant - was blieb mir anderes übrig, als die Frau zu betrachten, die da scheu und souverän zugleich den Berg emportuckerte - so langsam, dass nicht einmal ihr glattes dunkles Haar sich in irgendeinem Fahrtwind bewegen konnte.

Als ich endlich oben war und an ihr vorbeizog, warf ich einen Blick auf ihr Gesicht im Rückspiegel und fand sie hübsch.

Ich ließ mein Haus rechts liegen und fuhr weiter zur Wendeplatte, denn ich wollte an der Straße parken, mit der Nase in Richtung Abfahrt, und nicht auf meinem Vorplatz, aus dem ich nur rückwärts bergauf wieder herauskäme.

Sie war hinter mir hergefahren und bog jetzt vor mir ein, stellte den Roller vor meiner Tür ab und nahm einen Schlüssel aus ihrer Tasche, schloss auf, ging hinein, und ich ließ den Wagen wieder abwärts rollen, weil ich begriff, dass sie die Vertretung meiner Putzfrau sein musste. Ich wollte ihr nicht begegnen.

Der liebe Satz:

... zutiefst romantische Künstlererzählung mit metafiktionalem Subtext ...
(Jan Wiele  - FAZ)

Der böse Satz:

Interessant ist das in seiner Schablonenhaftigkeit nicht.
(Barbara Möller - Die Welt)
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